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Tovertafel und Erinnerungsecken



Herr Lange, welche Argumente sprechen für einen Pflegeplatz in Ihrer Einrichtung?

Matthias Lange: Am wichtigsten ist aus meiner Sicht die Qualität und Kompetenz in der Pflege. Auch unsere zentrale Lage, die modernen Zimmer und das breite Freizeitangebot finde ich wichtig. Das reicht vom gemeinsamen Kochen, Backen, Spiele-Nachmittag über das gemeinsame Singen, Tanztee, jahreszeitlichen Feiern bis zur Nutzung des Gewächshauses. Wir setzen moderne Hilfsmittel ein. Seit Kurzem haben wir eine Tovertafel, übersetzt „Zaubertisch“. Das ist ein interaktiver Projektor, der vor allem im gerontopsychiatrischen Bereich in den Wohnküchen eingesetzt wird.

Können Sie dieses Prinzip näher erklären?

Matthias Lange: Diese Technik stammt aus den Niederlanden. Der Projektor wird an der Decke befestigt und wirft ein Bild auf den Tisch oder auch den Fußboden. Das bewegte Bild zeigt dann z. B. schwimmende Fische oder Seifenblasen. Beim Wischen über den Tisch kann man den Fisch in eine andere Richtung lenken oder die Seifenblase zum Platzen bringen. Dieses Prinzip regt selbst Menschen zur Bewegung an, die sich in einer tiefen Demenz befinden. So werden alt bekannte Muster mit innovativer Technik kombiniert. Sehr faszinierend!

Wie sieht die Pflege bei Ihnen aus?

Matthias Lange: Wir pflegen von Pflegegrad 1 bis Pflegegrad 5. Zudem haben wir eine Pflegenotaufnahme, die im Fall der Fälle auch nachts um 04:00 Uhr jemanden aufnimmt. Durch die Aufteilung in einen klassisch somatischen und einen gerontopsychiatrischen Bereich sind wir in der Lage, gezielt zu pflegen.

Des Weiteren haben wir einen Aufnahmebereich mit 23 Plätzen. Hier versorgen wir vornehmlich die Kurzzeitpflegen. Also für die Situationen, in denen die Person nur einen begrenzten Zeitraum eine Versorgung braucht. Andererseits wird er dafür genutzt, Menschen, die zu uns in die vollstationäre Pflege gehen wollen, mit dem Haus bekannt zu machen.

Die Fortbildung unserer Mitarbeiter*innen ist uns ein großes Anliegen. In Sachen Pflege sind wir auf dem State of the Art, also immer aktuell.

Beim Gang durchs Haus fallen die sogenannten „Erinnerungsecken“ auf

Matthias Lange: Sie sind ein sehr wichtiger Teil unseres Konzepts. Diese speziellen Ecken auf den Fluren sind den Namen der Wohnbereiche teilweise zugeordnet. So finden sie auf dem Wohnbereich Utkiek alte Ferngläser oder Bilder mit Landschaftsmotiven.

Und egal, ob es sich um eine alte Wärmflasche, eine Nähmaschine oder um ein Fotoalbum handelt. All diese Dinge erfahren eine große Wertschätzung. Es gibt viele Leute, die dort stehenbleiben oder sich setzen und für eine Weile in Erinnerungen schwelgen.

Was ist Ihnen an Ihrem Haus das Wichtigste?

Matthias Lange: Das positive Wechselspiel zwischen den Bewohner*innen und dem Team. Sind die einen glücklich, sind es die anderen auch. Wir haben einen engen Austausch untereinander und pflegen eine höfliche und wertschätzende Unternehmenskultur. Dabei wird kein Unterschied gemacht zwischen der Leitungsebene oder z. B. der Hausreinigung, der Pflege, der Hauswirtschaft, der Hausreinigung oder den Betreuungskräften. Alle sind gleichermaßen wichtig und für das Funktionieren unseres Hauses verantwortlich. Das klappt bei uns sehr gut, denn wir haben das beste Team der Welt.

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